Karin Steinke, 040 48 54 41
Die Diagnose von Störherden ist i.d.R. Teil einer Akupunkturbehandlung, deren Kosten von Privatversicherern als Untersuchungsziffern übernommen werden.
Auch wenn man sich gesund fühlt, kann man Störherde mit sich herumtragen: Man ist dauernd erkältet, kleine Verletzungen wollen nicht heilen, man fühlt sich erschöpft. Ein Störherd allein ist vielleicht noch nicht ausschlaggebend, aber machmal reicht eine zusätzliche Belastung psychischer oder körperlicher Art, und es kommt zur Erkrankung.
Hier kann eine prophylaktische Störherdsuche sinnvoll sein! Der Organismus wird von bestehenden Störungen entlastet und kann auftretenden Belastungen ungeschwächt begegnen.
Störherde sind latente Erkrankungen, die den freien Energiefluss im Körper hemmen. Die Folge: Einzelne Krankheiten treten immer wieder auf oder werden in ihrer Heilung behindert.
Störherde wirken wie »Schrittmacher«, können unbemerkt bestehen und müssen nicht unmittelbar mit der Erkrankung im Zusammenhang stehen. Einige Beispiele:
Wo und ob ein Störherd vorliegt lässt sich an Hand von Spannungsdifferenzen an Ohrakupunkturpunkten messen und genau lokalisieren.
Die Störherddiagnostik zeigt aber auch Mangelzustände und Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten auf, und hilft so, Ernährung und Lebensweise zu optimieren.
Im Rahmen eines ganzheitlichen Therapiekonzeptes müssen Störherde therapiert werden, da sonst eine erfolgreiche Heilung ohne Rückfall nur schwer möglich ist. Dies ist das vorrangige Ziel einer Störherdtherapie.
Neben der Therapie bestehender Störherde ist auch eine prophylaktische Behandlung möglich – insbesondere vor operativen Eingriffen, um Schmerzen, Entzündungen und Blutungen zu verhindern. Speziell in der Zahnheilkunde können vorhandene und zukünftige Füllungsmaterialien oder Implantate auf ihre Verträglichkeit geprüft werden. So können belastende Spätschäden weitgehend ausgeschlossen werden.
Die korrekte Diagnose und Therapie eines Störherds führt bei chronischen Krankheiten nicht selten dazu, dass auf weiter gehende Therapien ganz verzichtet werden kann.
Den Erfolg der Behandlung bestimmen Sie als Patient maßgeblich mit: Eine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist konsequente und kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen Patient und Arzt. Nur so können wir gemeinsam den für Sie bestmöglichen Heilungsprozess erwirken. Dies ist nur möglich mit gegenseitigem Respekt und, im Falle schwerer chronischer Erkrankungen, mit manchmal viel Geduld. Doch gerade bei langwierigen und ernsten chronischen Beschwerden sind kleine Besserungen oft große Erfolge, und auch kleine Schritte führen ans Ziel.