Karin Steinke, 040 48 54 41
Akupunktur ist bei Schmerzsyndromen eine reguläre Gebührenordnungsziffer, d.h. die Kosten werden zum größten Teil von den Privatversicherern übernommen.
Bei Patienten mit Angst vor Nadeln, Gerinnungsstörungen, Metallallergien oder bei Kindern setze ich grundsätzlich die Laserakupunktur ein – keine Nadeln.
Akupunktur ist weit älter als 5000 Jahre, wie aufgrund von archäologischen Funden festgestellt werden konnte. Die ersten schriftlichen Überlieferungen stammen jedoch erst aus dem dritten Jahrhundert vor Christus, aus der Niederschrift des Huang Di Nei Jing. Dieser Klassiker beschreibt zum ersten Mal die theoretischen Grundlagen der Chinesischen Medizin und der Akupunktur.
Der Begriff Akupunktur wurde von Jesuiten im 17. Jahrhundert geprägt und setzt sich aus den lateinischen Worten acus (= Nadel) und punctura (= Stich) zusammen.
Eingang in die Medizin des Westens hat die Akupunktur erst im 20. Jahrhundert erfahren, wo sie zwar noch auf Skepsis stößt, jedoch mehr und mehr wissenschaftlich erforscht wird. Mittlerweile sind über 40.000 deutsche Ärzte in Akupunktur ausgebildet, so dass die Akupunktur aus der täglichen ärztlichen Praxis nicht mehr wegzudenken ist.
Mehr Informationen unter den Links oder auf Anfrage!
Die Indikationsliste Akupunktur der WHO zum herunterladen und ausdrucken.
Akupunktur ist eine Jahrtausende alte chinesische Heilkunst. Einstechen von Nadeln in genau festgelegten Punkten auf energetischen Leitbahnen reguliert den Energiefluss, so dass Krankheiten geheilt, gelindert und vermieden werden.
Dabei ist Akupunktur eine der risikoärmsten Therapieformen und hat so gut wie keine Nebenwirkungen. Sie ist kein esoterisches Konzept, sondern eine wissenschaftlich abgesicherte Behandlung. Die WHO nennt über 100 Krankheiten, bei denen Akupunktur eingesetzt werden kann. Von diesen werden sogar 28 Krankheiten genannt, bei denen Akupunktur als alleinige Therapie empfohlen wird. Weltweit wird an der Weiterentwicklung der Forschung gearbeitet, was durch schulmedizinische, kontrollierte Studien sicher belegt wird.
Anwendungsfälle für Akupunktur, bei denen die Schulmedizin nicht ausreichend hilft, und die durch wissenschaftliche Studien bestätigt wurden:
Akupunktur hilft aber auch bei:
Als begleitende Therapie bei Tumoren oder chronischen Erkrankungen kann Akupunktur Schmerzen lindern, Nebenwirkungen (z.B. Übelkeit und Erbrechen) verringern, eventuell Medikamente reduzieren und die Lebensqualität deutlich verbessern.
Auch Gesunde können von der prophylaktischen Wirkung profitieren: als Unterstützung vor körperlich und psychisch belastenden Situationen, wie z.B. Flugangst, sowie zur Steigerung der Infektabwehr empfiehlt sich eine vorbeugende Akupunkturbehandlung. Vor allem aber bei Allergien kann eine vorbeugende Akupunktur-Behandlung Beschwerden nicht nur lindern, sondern oft vollkommen zum Verschwinden bringen.
Besonderen Einsatz findet die Akupunktur im Sport zur Steigerung der körperlichen und mentalen Trainingsleistung, aber auch zur schnelleren Heilung eventueller Sportverletzungen.
Die Wurzeln der Akupunktur liegen im alten China. Sie ist eine der tragenden Säulen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und ist eng mit dem ganzheitlichen Lebenskonzept der chinesischen Philosophie verknüpft.
Daher lässt sich Akupunktur ideal mit anderen Therapien kombinieren: Chinesische Kräuterheilkunde, Qi-Gong, Tuina-Massage, Diätetik, aber auch Homöopathie, Blütenessenztherapie und Psychotherapie sind nur einige Beispiele.